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Sektlexikon

In unserem Lexikon haben wir die wichtigsten Begriffe zum Themenbereich Sekt für Sie zusammengefasst.
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  • A

  • A.P. – Nummer

    Amtliche Prüfungsnummer.
    Diese wird durch die zuständige Landesbehörde für inländischen Qualitätsschaumwein b. A. und Rebsortensekte bei positiver Prüfung als Signum kontrollierter Qualität erteilt. Die Grundlagen für die Prüfung finden sich in §21 (Qualitätsprüfung) der VO zur Durchführung des Weingesetzes vom Mai 1995, Anlage 6.

    Sekt bestimmter Anbaugebiete (Sekt b. A.) oder Qualitätsschaumwein bestimmter Anbaugebiete (Qualitätsschaumwein b. A.). In Deutschland sind diese die Ahr, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Mosel - Saar - Ruwer, Nahe, Rheingau, Rheinhessen, Pfalz, Franken, Württemberg, Baden, Saale – Unstrut und Sachsen.


  • Agraffe

    Vorrichtung aus Draht oder Metallstreifen zum Festhalten des Korkens der Sektflasche entgegen des Kohlensäuredrucks des Sektes.


  • Anbaugebiete, bestimmte (b. A.)

    In Deutschland  Ahr, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Mosel – Saar - Ruwer, Nahe, Rheingau, Rheinhessen, Pfalz, Franken, Württemberg, Baden, Saale – Unstrut, Sachsen (§ 3 Absatz 1 WeinG). Im EU-Raum gelten die Bezeichnungen „Qualitätsschaumwein bestimmter Anbaugebiete“ oder „Qualitätsschaumwein b. A.“ oder „Sekt bestimmter Anbaugebiete“ oder „Sekt b. A.“.


  • Aufbewahrung

    Kühle Keller und dunkle Speisekammern sind in Zeiten von modernen, zentralbeheizten Wohnungen immer seltener. Dennoch sollte der Sekt optimal „aufbewahrt“ werden, damit er sich länger jung und frisch hält. So sollte er so kühl wie möglich, jedoch nicht in der Tiefkühltruhe, aufbewahrt werden und vor direktem Lichteinfluss über längere Zeit geschützt werden.


  • Ausbau

    Umfasst alle Maßnahmen, um einen Wein oder Sekt konsumfertig und haltbar zu machen.


  • B

  • brut (franz.) = herb

    Nach Ende der zweiten Gärung und der Enthefung (Degorgieren) hat der Sekt keine schmeckbare Süße mehr, da der Zucker normalerweise komplett von der Hefe in Alkohol und CO2 umgewandelt wurde. Zur Geschmacksharmonisierung wird dem Sekt eine Dosage von hier weniger als 15 g/l Zucker zugesetzt.


  • Bukett, franz. Bouquet

    Bezeichnung für die Aromenaustrahlungen eines Weins, Schaumweins oder Sektes, welche von Mund und Nase aufgenommen werden. Diese aromatischen Verbindungen kommen aus der Traube (Sorten- oder Traubenbukett), durch die Gärung (Gärbukett) und bei der Lagerung (Lagerungsbukett) und verflüchtigen sich in ungeeigneten Gläsern relativ schnell.


  • C

  • Champagner

    Bezeichnung für Schaumweine aus dem geografisch begrenzten und klassifizierten Anbaugebiet der Champagne.
    Zur Herstellung sind nur die drei Rebsorten Chardonnay, Pinot Noir (Spätburgunder) und Pinot Meunier (Schwarzriesling) zugelassen, aus welchem auch in Deutschland Sekt erzeugt wird. Die Herstellung erfolgt nur durch Flaschengärung nach dem traditionellen Verfahren.


  • CO2

    Kohlendioxid.
    Die Löslichkeit in Wein und Schaumwein ist um ein vielfaches höher als in Wasser. Durch diealkoholische Gärung wandeln Hefen Zucker in Alkohol und Kohlensäure um. Das CO2 im Schaumwein darf nur aus der alkoholischen Gärung der Cuvée stammen, aus der er bereitet wird.


  • Crémant

    Die Bezeichnung Crémant hat lange Tradition und kommt aus dem französischen Sprachgebrauch. Bereits damals befanden sich unter den moussierenden Weinen der Champagne auch solche, die nur eine schwache Gärung erfahren hatten. Diese bezeichnete man als Crémant oder halb-moussierende Schaumweine, wobei sie sich durch einen geringeren Kohlensäuregehalt, bzw. ein schwächeres Mousseux oft angenehm weinig präsentierten. Später wurde dieser Begriff in Frankreich über die Grenzen der Champagne hinaus für einen guten Vin Mousseux gehobener Qualität verwendet.

    Heute darf die Bezeichnung „Crémant“ nur für Sekte verwendet werden, die die sehr anspruchsvollen Kriterien der EG-Verordnung erfüllen. Dabei ist die historische Bedeutung als „halb-moussierende Schaumweine“ in den Hintergrund getreten. Selbstverständlich hat ein „Crémant“ heute ein ebenso prickelndes wie angenehmes Mousseux

    In der EG-VO Nr. 2333/92 (neu 310) wurden die Kriterien für die Herstellung von Crémant festgelegt, wobei sich die Vorbedingungen für die Herstellung unseres Crémant Sekt b.A. Pfalz wie folgt definieren:
    1. Die Trauben werden von Hand gelesen.
    2. Die Kelterung der Trauben wird ohne das Vermahlen der Trauben als Ganztraubenpressung durchgeführt.
    3. Die Ausbeute bei der Traubenpressung ist auf 66% festgelegt (150 kg Trauben ergeben ca. 100 kg Most).
    4. Der Höchstgehalt der schwefligen Säure ist auf maximal 150 mg/l begrenzt.
    5. Der Qualitätsschaumwein b.A. muss in traditioneller Flaschengärung hergestellt sein.
    6. Für die einzelnen Weinanbaugebiete sind bestimmte Rebsorten vorgeschrieben; für die Pfalz sind dies die Rebsorten Weissburgunder, Riesling, Grauburgunder, Spätburgunder, Schwarzriesling und Chardonnay.
    7. Die Versanddosage ist auf max. 15g/l entsprechend der Bezeichnung „brut“ zu begrenzen.


  • Cuvée, deutsch: Verschnitt

    Mischung von Weinen verschiedener Herkunft, verschiedener Jahrgänge oder auch verschiedener Rebsorten zu einem harmonischen Ganzen.
    Über eine Cuvée der Grundweine kann der Fachmann das Endprodukt, den schäumenden Wein, so zusammenstellen, dass der Kenner über Jahrgangsschwankungen hinweg die gleichbleibende Qualität in seiner Sektmarke wieder findet. Auch lassen sich über Cuvées Vorteile einzelner Rebsorten zu einem optimalen Genusserlebnis vereinen.

    Hervorragende Jahrgänge und Lagen werden aber auch auf Basis eines Weines zu Sekt vergoren. So z. B. ein Großteil Schloss Wachenheim Edition.


  • D

  • Degorgieren (franz.)

    Bezeichnet die Enthefung von Schaumwein im Rüttelverfahren.
    Nach Beendigung der zweiten Gärung setzen sich die Hefen durch das Rüttelverfahren im Flaschenhals ab, da beim rütteln die Sektflasche auf den Kopf gedreht wird. Danach wird der Flaschenhals mit Hilfe einer Kühlsole eingefroren. Der dabei gebildete Hefepfropfen wird bei kurzzeitigem Öffnen der Flasche durch den Kohlensäuredruck des Schaumweins ausgetrieben. (s. auch Enthefung)


  • Doppelmagnum

    Die Vierfach – Flasche (3 l), oder auch doppelte Magnum (2x1,5 l).


  • Dosage, Dosierung

    Zusatz von in Wein gelöstem Zucker bei der Sektherstellung.
    Zunächst als Fülldosage zur Einleitung der zweiten Gärung; dann als Versanddosage zur geschmacklichen Abstimmung des fertig vergorenen und degorgierten Sektes.


  • Doux, franz., entspricht deutsch mild

    Zuckergehalt über 50 g/l.


  • Drahtbügel

    Agraffe


  • E

  • Enthefung

    Entfernen der Hefe aus dem Schaumwein oder Sekt. Hierzu gibt es zwei Verfahren:
    1. Rüttelenthefung Degorgieren, traditionelle Flaschengärung
    2. Filterenthefung oder Filtrationsenthefung oder Transvasieren, wobei die Hefe unter Verwendung von Filtern vom Schaumwein abgetrennt wird, so dass der Schaumwein klar auf die Flasche gefüllt werden kann. Flaschengärung im Transvasierverfahren, Tankgärung


  • Extra brut, extra herb

    Zuckergehalt eines Sektes von 0-6 g/l


  • F

  • Filterenthefung

    Enthefung


  • Flaschengärung

    Durchführung der zweiten Gärung in der Flasche.
    Nach Beendigung der Gärung und Reife des Sektes wird dieser entweder nach demRüttelverfahren („Flaschengärung nach traditionellem Verfahren“) oder durch Filterenthefung von der Hefe getrennt. Der Begriff „Flaschengärung“ darf nur angegeben werden, wenn die Cuvéedurch eine zweite alkoholische Gärung in der Flasche zu Qualitätsschaumwein geworden ist und die Herstellungsdauer einschließlich der Reife im Herstellungsbetrieb vom Beginn der zweiten Gärung an mindestens neun Monaten beträgt.


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